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Parghelia (VV)

Ein Paradies am Meer

Parghelia ist eine Stadt an der Costa degli Dei, ganz in der Nähe von Tropea, mit der sie das bezaubernde Meer teilt, das intensive Türkis- und Blautöne und glasklares Wasser in Küstennähe zu bieten hat.
Parghelia, dessen Name Meeresküste bedeutet, stellt aufgrund seiner idealem Lage ein Muss für alle Touristen dar, zusammen mit den nahe gelegenen Städten Tropea und Capo Vaticano. Der antike Name des Küstendorfes lautet Paralj'a, vom griechischen Wort für Strand oder Meeresküste.
Das Panorama ist wunderbar, und an besonders klaren Tagen kann man mit bloßem Auge die Umrisse des Vulkans Stromboli und einige der Äolischen Inseln erkennen.
Der touristische Aufschwung der letzten Jahre im zwischen Tropea und Zambrone gelegenen Ort verdankt sich dem Klima und der Schönheit der Küste Parghelias.
 
In den 70er Jahren wurde Parghelia dank erstklassiger Dienstleistungen, bezaubernder Strände und naturnahen Unterbringungsmöglichkeiten unweit des Meeres zu einem exklusiven Reiseziel.
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Das Panorama von Parghelia ist wunderbar, und an besonders klaren Tagen kann man mit bloßem Auge die Umrisse des Vulkans Stromboli und einige der Äolischen Inseln erkennen.
 

Heute ist Parghelia ein moderner Touristenort, der zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten bietet und im Sommer ein beliebtes Reiseziel ist. Seine Küste ist durch goldene Strände gekennzeichnet, die sich mit kleinen Buchten bis zur Steilküste von Pizzuta abwechseln, wo sich der charakteristische und majestätische Felsen von Palombaro erhebt.
Zu den schönsten Stränden von Parghelia gehört die Pizzuta, die so genannt wird, weil sich imposante Klippen bzw. „pizzi“ genannte Felsspitzen aus dem Meer erheben und die Landschaft prägen. Dieser Strand kann über einen Pfad oder im Zuge einer Wanderung entlang der Costa degli Dei erreicht werden und ist der ideale Ort, um sich der Erkundung des Meeresbodens zu widmen, der eine überraschende Flora und Fauna beherbergt. Zu den frei zugänglichen Stränden gehört der Strand von Michelino, der durch seine üppige Vegetation aus typischen, besonders duftenden und farbenfrohen Wildblumen zu beeindrucken weiß.

 
Parghelia
 

Im Hinterland gibt es zahlreiche jahrhundertealte Wassermühlen entlang der Flüsse Fiume und La Grazia, die jahrzehntelang Weizen gemahlen und die Bevölkerung von Parghelia mit Brot versorgt haben. Das Wasser wurde durch Kanäle in den Turm an der Spitze der Mühle geleitet und setzte, über eine Kante herabstürzend die hölzernen Zahnräder in Bewegung, die die Mühlsteine bewegten. Derzeit sind nur einzelne Ruinen erhalten geblieben.
In Parghelia finden im Sommer zahlreiche Patronatsfeste statt, wie das Fest der Maria Santissima di Porto Salvo, das jeden zweiten Sonntag im August abgehalten wird, das berühmte Fischfest der Sagra del Pesce immer am 3. August und andere Veranstaltungen, die zwischen Juli und August die Touristen amüsieren und unterhalten.

 
Weiße Strände

Einige der bekanntesten und angesehensten Strände ganz Kalabriens befinden sich an der Küste von Parghelia, und unter diesen dürfen die Strände von Michelino und Pizzutanicht unerwähnt bleiben. Die berühmtesten Strände ziehen selbstverständlich auch die meisten Leute an, doch gibt es andere, unbekanntere Strände, die sich ihre wilde und überwältigende Schönheit erhalten haben.
Die Marina di Genola sowie der ganz besondere Strand von Marinella, in der Ortschaft Zambroneam Rande von Parghelia sind frei zugänglich. Er wird durch einen Felsen in zwei Hälften geteilt und ist perfekt geeignet für alle, die ein stilles Ufer suchen, gepaart mit einem lebendigen Meeresboden.
Der Strand von Michelino ist der ideale Ort, um einen erholsamen Tag in Ruhe zu verbringen, zwischen den Annehmlichkeiten einer erschlossenen Umgebung und ausreichend Freiraum, um die ganze Schönheit des Meeres zu genießen. Das Wasser ist so klar, dass es einen wunderbaren optischen Effekt erzeugt, und die Boote scheinbar in einem Vakuum schweben zu lassen. Aufgrund des einladenden türkisfarbenen Meeres, des weißen Sandes und der über dem Meer aufragenden Felsen wurde die Schönheit dieses Strandes oft mit der einiger griechischer Buchten auf der Insel Kythira verglichen.
Der kleine Strand von Contura, auch Pizzutagenannt, ist einfach atemberaubend und zeichnet sich durch leichten und weichen Sand, durch die typischen Felsen, die ihm seinen Spitznamen geben, und durch die Klippen aus, die ihn begrenzen. Wie in vielen anderen Teilen Kalabriens, hat das Meer in Ufernähe auch hier einen kristallinen, beinahe glasklaren Türkiston, der sich mit der zunehmenden Entfernung vom Ufer in ein immer intensiveres Blau verwandelt.

 
Parghelia
 
Kirche Santa Maria di Portosalvo

Die Kirche Santa Maria di Portosalvo wurde 1745 erbaut und zeigt im Inneren wertvolle Gemälde der neapolitanischen Schule. Insbesondere die Kreuzabnahme auf dem Altar der Sieben Schmerzen Mariens, die Verkündigung und die Heilige Familie an den Seitenwänden des Sancta Sanctorum, die alle um das Jahr 1757 entstanden sind. Das verehrte Gemälde auf dem Hochaltar stellt die Jungfrau von Portosalvo dar und wird von den Bewohnern von Parghelia und den umliegenden Dörfern weiterhin ganz besonders verehrt.
Die Legende besagt, dass dieses Gemälde aus dem Osten nach Parghelia gebracht wurde, und zwar am selben Tag, an dem der Überlieferung zufolge das Bild der Heiligen Maria von Rumänien dank der göttlichen Vorsehung nach Tropea gelangte.
Der Glockenturm wurde 1775 fertiggestellt, und die Fassade ist eines der ältesten Beispiele neoklassizistischer Architektur in Süditalien. Der Kult der Muttergottes von Portosalvo ist, wie der Titel schon sagt, mit der maritimen Tradition der Einwohner von Parghelia verbunden, die die eigene Sicherheit auf dem Meer dem Schutz der Jungfrau Maria anvertrauten. Die Legenden, die um die Madonna von Portosalvo herum entstanden sind, zeugen von der langen Geschichte des Kultes und der tiefen Verehrung durch die lokale Bevölkerung, die, ähnlich vielen anderen Überlieferungen dieser Art, der eigenen Auffassung vertraut, dass die Jungfrau einer bestimmten Gegend ihren mütterlichen Schutz gewährt, und ihren Seelenfrieden daraus ableitet.
Einer ziemlich wahrscheinlichen Hypothese zufolge gelangte das Bildnis der Muttergottes von Portosalvo durch Basilianer-Mönche nach Parghelia, die sich historisch gesehen der Verbreitung des Muttergotteskultes verschrieben hatten und auch für die Verwahrung ihrer Bilder zuständig waren.

 


 


Adresse Piazza Municipio
  89861 Parghelia (VV)
Telefonnummer 0963 600338
Fax 0963 601941
Webseite www.comune.parghelia.vv.it
 

 

Parghelia ist für seine ideale Lage ein Muss für Touristen, zusammen mit den benachbarten Städten von Tropea und Capo Vaticano. Heute ist es ein modernes Tourismuszentrum mit zahlreichen Hotels und ein sehr beliebtes Reiseziel im Sommer, jedoch sind ihre Ursprünge sehr alt, bis hin zur Herrschaft der Sarazenen auf die kalabrische Küste. Unter den Stränden lohnt es sich den Michelino Strand zu erinnern, der nur zu Fuß über eine lange Treppe erreichbar ist, die vom oberen Vorgebirge "u Pettu" beginnt; den Strand Vardaneo, nur mit dem Boot oder zu Fuß über die Felsen erreichbar; den Strand Vardano, kleiner weißer Sandstrand mit Bar und vermietbaren Sonnenschirme und Liegen; den Strand Grazia, wo man Sonnenschirme, Liegestühle, Tretboote, Kanus und Jet-Skis mieten kann.

Neben der malerischen Altstadt, von der man einen Blick auf das Meer und die Insel Stromboli genießt, kann man in Parghelia di Santa Maria di Porto Salvo besuchen, gebaut im Jahre 1745. Das Sanktuarium ist eines der ältesten Beispiele der neoklassizistischen Architektur. Der Kult der Madonna von Portosalvo liegt im Zusammenhang mit der Seefahrtstradition: die Bewohner von Parghelia vertrauten der Jungfrau zum Schutz Ihrer Sicherheit auf den Meeren an, sowie noch Heute die zahlreichen gefundenen Votivgaben in der Sakristei beweisen. Das Gemälde der Jungfrau von Portosalvo war seit Jahrhunderten Gegenstand besonderer Verehrung von allen Bewohnern von Parghelia. Erwähnenswert ist die Kirche des Apostels St. Andreas, die zum Zeitpunkt des Wiederaufbaus des Landes nach dem Erdbeben von 1905 gebaut wurde, welche eine polychrome Holzbüste des heiligen Andreas, Schutzpatrons von Parghelia, aus dem achtzehnten Jahrhundert, aufbewahrt. Das Fest des Heiligen wird am 30. November gefeiert. Am vorgehenden Abend werden die Kastanien aus dem Glockenturm geworfen, Zeugnis der damaligen Spenden der Kirche während der Hungersnot. Einen Besuch verdient sich Palazzo Meligrana, welches sich auf drei Ebenen im Herzen des Dorfes erhebt. Auf der Vorderseite öffnen sich Fenster mit niedrigem Rahmen. Der Eingang hat ein Portikus mit vier Säulen die den oberen Balkon unterstützen. Der Innenraum behält einige der ursprünglichen Ausstattung.



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