Die Küste der Zedren verdankt ihren Namen dem Anbau dieser besonderen Zitrusfrucht, die in der Zubereitung verschiedener Getränke und kandierter Früchte gebraucht wird. Es handelt sich um einen wunderbaren Küstenabschnitt Kalabriens, dem Alto Tirreno Calabrese. Das Territorium schließt neben der Küste auch einen Teil Berggebiet ein, das sich direkt hinter der Küstenzone befindet. Dunkle, feine Sand- und Kieselsteinstrände, zerklüftete Küstenabschnitte, Wassertiefen, die durch Weichkorallen, Seesterne und zahlreiche Fischarten belebt sind, zählen zu den Eigenschaften, die aus Praia a Mare eine der renommiertesten Reisedestinationen Kalabriens machen. Die Gemeinde von Praia a Mare ist nicht weit von Maratea, der Grenze zur Basilikata und zu Kampanien entfernt und befindet sich im Nationalpark des Pollinos, wo Sportbegeisterte Rafting, Kanusport entlang des Flusses Lao, einer der wichtigsten Wildbäche Kalabriens, praktizieren können. Nicht zu verpassen ist auch die Insel Dino, südlich des Dorfes gelegen, gegenüber dem Capo dell’Arena. Der imposante Felssporn, wo die Primula palinuri, eine geschützte Pflanzenart, die zu den ältesten der italienischen Flora gehört, gedeiht, ist für ihre suggestiven Höhlen, wie die Grotta Azzurra, Del Leone, Del Frontone, Delle Sarde, Del Monaco und Delle Cascate bekannt. Scalea befindet sich 20 km südlich von Praia a Mare und stellt eine wichtige Badeortschaft dar, wessen Ursprung auf die Altsteinzeit zurückreicht. Das kleine Dorf hat eine bezaubernde Altstadt, die freitreppenartig auf dem Hügel angeordnet ist und die Überreste der antiken Mauern sowie enge, suggestive und gleichzeitig gewundene Wege bewahrt. Der neue Teil, mit seinen zahlreichen Hotelanlagen, ragt entlang der Küste empor. Diamante ist auch als Stadt der Wandmalerei (Murales) bekannt. Über 100 Werke wurden an den Wänden der Fischerhäuser und in der Altstadt realisiert. Diese sind Teil der Gemeinde von Cirella und ihrer kleinen Insel. Im September findet in der kleinen Stadt, die Heimat der Chilischote schlechthin, das „Festival del Peperoncino“ statt, das durch die italienische Akademie der Chilischote von Diamante organisiert wird. Im bezaubernden Meeresspiegel zwischen Amantea und Belmonte Calabro ragen die zwei Felsen von Isca empor, die bereits zur Zeit von Homer bekannt waren und stellt zwischen Riffen und Steinkorallen eine obligatorische Etappe für Taucher dar. Im 1991 wurde durch das lokale WWF die „Oasi blu degli Scogli di Isca“ gestiftet, ein Schutzgebiet, das sich rund um die Felsen erstreckt, die in eine wunderschöne Wassertiefe voller Flora und Fauna eingebettet sind. In diesen Gewässern kann man neben den Neptungräsern auch Delfine und Schildkröten Caretta Caretta bewundern. Die Felsen sind Reste eines antiken Kaps und ragen wenige 100 Meter vor den Stränden Amanteas empor. Um das Gebiet zu erreichen, muss man von Norden her die SS18 Tirrenica Inferiore begehen und nach Belmonte Calabro den Verkehrszeichen des WWFs folgen. Es ist möglich Seawatching zu praktizieren, mit Schnorcheln ausgestattet und mit einem Leiter zu tauchen oder von den Booten aus, die über transparenten Kiel verfügen, die wunderschönen Meerestiefen zu bewundern.
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