CARIATI

Cariati ist eine wunderbare Stadt, die kunsthistorische Schätze bewahrt und sich auf einem Hügel befindet, der sich im ionischen Meer spiegelt. Die Ortschaft ist auf der ionischen Küste und genauer im Küstenabschnitt „Costa dei Saraceni“ situiert. Die „Costa dei Saraceni“ ist eine der wildesten Küstenzonen, die durch die Abwechslung von Kaps und Golfen und durch die reiche mediterrane Vegetation und breiten Pinienwäldern charakterisiert ist. Die ganze Küste ist reich an historischen Funden der großgriechischen Zivilisation und mittelalterlichen und byzantinischen Zeugnissen. Die charakteristische Altstadt mit den verschlungenen Wegen, bewahrt nach wie vor das Aussehen einer mittelalterlichen Festung mit dem intakten Mauerring, der aus acht Türmen besteht, die auf das Meer gehen und somit Cariati zu einem Unikat Kalabriens und Süditaliens machen. Der Ursprung Cariatis reicht weit zurück. Dies wird durch archäologische Reste aus der Frühgeschichte und aus der Klassik, die anfangs des gängigen Jahrhunderts in der Nähe der Stadt entdeckt wurden, bezeugt. In der Nähe der Stadtmauern von Cariati, wurden Tonresten und verschiedene Ausstattungen gefunden, wie zum Beispiel die Ruinen der ehemaligen Behausungen, große unbearbeitete Amphoren, Münzen aus Metaponto und Crotone sowie römische Münzen. Cariati war, infolge eines von der Prinzessin Covella Ruffo gestellten Antrags (zu jener Zeit die Feudalherrin der ionischen Stadt), im 1437 Bischofssitz unter dem Papsttum von Papst Eugenio IV. Die Diözese von Cariati umfasste zu Beginn die Ortschaften Scala Coeli, San Morello und Terravecchia. Im 1575 wies Papst Gregorio XIII, nach einem langen Streitgespräch zwischen der Diözese von Santa Severina und derjenigen von Rossano, die Kirche von Cariati der Gerichtsbarkeit von Santa Severina (Cerenzia gehörte bereits zu Santa Severina) zu. Nach einiger Zeit wurde die antike Diözese mit derjenigen von Cerenzia vereint. Im 1818 unterzeichneten Papst Pio VII und König Ferdinand von Bourbon ein Konkordat in welcher die Stadt zum Hauptort einer neuen Diözese wurde (diese entstand aufgrund der Unterdrückung der Diözesen Cerenzia, Strongoli und Umbriatico). So entstand die neue Diözese von Cariati mit einem sehr ausgedehnten Territorium, das 20 Ortschaften einschloss und größtenteils der heutigen Provinz Crotone entspricht. Am 4. April 1979 löste Papst Johannes Paul II, mit dem Dekret "Quo aptius", die Diözese von Cariati auf und vereinte sie mit derjenigen von Crotone und den umliegenden Dörfern der alten Provinz Catanzaro (heute Crotone) und derjenigen von Rossano und die Zentren der Provinz Cosenza (Terravecchia, Cariati, Scala Coeli). Die Vereinigung wurde im 1986 offiziell bekannt gegeben.




 


Adresse Piazza R. Trento
  87062 Cariati (CS)
Telefonnummer 0983 94021
Fax 0983 968248

Webseite

www.comune.cariati.gov.it
 

 

Cariati ist ein renommierter Badeort, entlang des ionischen Küstenabschnitts Costa dei Saraceni: eines der wohl wildesten Küstengebiete, in welchem sich Kaps und Golfe, die reich an mediterraner Vegetation und weiten Pinienwälder sind, abwechseln. Die ganze Küste ist reich an historischen Funden aus dem Grossen Griechenland. Ebenso zahlreich sind die mittelalterlichen und byzantinischen Zeugnisse. Entlang der Küste erstreckt sich der modernere Teil Cariatis, die sogenannte Marina, die ein wichtiges Touristen- und Fischfangzentrum darstellt. An diesem renommierten Badeort kann man den lokalen Fisch auf der neuzeitigen Strandpromenade genießen. Die Marina von Cariati verfügt über einen, für den Schifffahrtstourismus und für die Landung von Booten, angemessenen Hafen. Cariati gehört dank der Schönheit der Landschaft, dem klaren Meer, des nahen Berggebietes der Sila und den vorzüglichen Spezialitäten, zu den meist geschätzten Tourismusdestinationen der ganzen Region.

Sobald man durch den Haupteingang in die Ortschaft eintritt, hat man das Gefühl sich in einem mittelalterlichen Dorf zu befinden. In unmittelbarer Nähe liegt das Gebäude des Priesterseminars, das in der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts konstruiert wurde. Entlang dem Corso XX Settembre (einst Via Duomo) findet man zunächst die Kathedrale von San Michele dem Erzengel und gleich danach den Bischofspalast. Gegenüber dem Bischofspalast ist der Platz des Borgos (Piazza Plebiscito) gelegen, von welchem aus man den Glockenturm mit der Uhr aus dem 1904 erblicken kann. Die Kuppel der Kathedrale von San Michele dem Erzengel, wurde im 15. Jahrhundert gegründet und im 1857 während dem Bischofsamt von Monsignore Nicola Golia durch Carmine Ruggiero neuerbaut. Die Außenseite besteht aus einem Laubengang auf welchem der Glockenturm empor ragt, der anschließend gebaut wurde. Die Kuppel ist mit bunten Kacheln bedeckt. Die Innenseite ist in drei Kirchenschiffe gegliedert, die durch solide ionische Säulen, die in Paaren angeordnet sind, geteilt werden. Am Fuße des Hügels, zum Meer hin orientiert, kann man in der Ortschaft Salto die Überreste einer antiken Grabstätte aus dem 330 vor Christus bewundern, die im 1978 entdeckt wurde. Es handelt sich um ein unterirdisches Kammergrab, das mit den Ornamenten eines brezischen Kriegers, der das Oberhaupt der lokalen Gemeinschaft war, im Verputz dekoriert ist. Seine gutbestückte Ausstattung besteht aus einer körpergerechten Bronzerüstung, einem Helm, aus Koppeln, aus Lanzen und aus einem Eisenschwert. Weiter gehörten ihm einen silbernen Trinkbehälter, grossgriechische Vasen mit roten Figuren, eine griechisch-italienische Vase und eine Krone aus goldener Bronze mit goldenen Tondekorationen, wird heute im Städtischen Museum von Sibari (das ungefähr 60 Kilometer von Cariati entfernt ist) aufbewahrt.

Auf der Hauptstraße der kleinen Stadt befindet sich das Palazzo del Seminario, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, das Palazzo Vescovile, das im 1856 die Residenz der Bischöfe von Cariati war, die Kathedrale, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht und einen wertvollen, hölzernen Chor aus dem 18. Jahrhundert, beherbergt. Außerhalb der Stadtmauern befindet sich das wichtigste Denkmal von Cariati, das aus dem 15. Jahrhundert stammt, die Kirche der Strenggläubigen, auch Kirche von Santa Filomena, genannt.

Der kleine Jachthafen von Cariati ist von außen durch eine Hafenmauer und von innen durch eine kurvenförmige Mole geschützt. Eine Rutschbahn befindet sich in der Nähe des Kais des Hafenbeckens und hat ein durch Mauern befestigtes Ufer. Die in das Meer ragende Mole wurde durch ein Felsenriff um 120 Meter verlängert. An den Seiten dieser Mole wurden zwei Klippen von je 50 Meter gegen die Versandung senkrecht angelegt. Der kleine Hafen wird hauptsächlich für das Be- und Entladen lokaler Fischerboote genutzt.



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