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Altilia (CS)

Das Geheimnis der Höhlenfresken

Altilia ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Cosenza, die auf einem felsigen Bergrücken in der Nähe des Savuto-Tals liegt und vermutlich auf den Ruinen der antiken Stadt Astalonga errichtet wurde. Das bewohnte Zentrum weist die typische Morphologie einer natürlich befestigten mittelalterlichen Struktur auf.
 
Die städtische Umgebung wirkt wohlgeordnet und charmant, hat einige Elemente von großem Interesse zu bieten sowie einen Ort am Rande der Klippe, der Castello genannt wird.
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Die Entdeckung der Höhlen stellt aus historischer und künstlerischer Sicht ein wichtiges Element für die Geschichte und die Traditionen des Dorfes dar.
 

In der Nähe des Dorfes hat die antike „ponte di Annibale“ oder „Hannibal-Brücke“, deren Ursprung für gewöhnlich in der Römerzeit verortet wird, und die die antike Geschichte des Dorfes bezeugt, die Zeiten überdauert. Gemäß verschiedenen Quellen lässt sich der Ursprung der Stadt bis in die Zeit vor dem Jahr 1000 zurückverfolgen. Sicher ist, dass die Stadt im Laufe der Jahrhunderte mehrmals durch Erdbeben zerstört wurde, die die Provinz heimsuchten.
Ein weiterer wichtiger Verkehrsweg ins Dorf war die alte Via Popilia, die den Savuto mithilfe der ponte die Annibale überquerte, an der sich eine Poststation befand.
Aus landschaftlicher Sicht haben sich in Altilia alle Charakteristika der hügeligen, von Naturräumen und Bergen umgebenen Dörfer erhalten.

 
Altilia
 

Die wichtigste Sehenswürdigkeit Ortes ist die Pfarrkirche Santa Maria Assunta in cielo, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und nach mehreren Renovierungen das kulturelle und monumentale Erbe des heutigen Ortes darstellt. Ihre barockes Aussehen samt Stuckverzierungen und ihre Fassade aus Steinen aus der Gegend stammen aus dem 18. Jahrhundert. Im Inneren sind mehrere Holzstatuen und vor allem das bedeutende Gemälde des flämischen Malers Borremans auf dem Hochaltar mit der Darstellung der Himmelfahrt erhalten.
Interessant zu sehen ist das ehemalige Franziskanerkloster, das heute ein Mehrzweckzentrum beherbergt, das die sozialen und kulturellen Aktivitäten der Gegend bündelt. Das Gebäude wurde vor kurzem restauriert und weist einige Elemente aus Stein auf, die von örtlichen Steinmetzen angefertigt wurden. Unweit des Bauwerks wurde eine Höhle mit antiken Fresken entdeckt, die heilige Themen darstellen.
Zu den angesehensten Traditionen gehören die beiden Patronatsfeste: das Fest des Heiligen Sebastian am 20. Januar, des Schutzpatrons von Altilia, und das des Heiligen Johannes des Täufers am 24. Juni, des Schutzpatrons von Maione.

 
Altilia
 
Das Kloster

Das historische Kloster Santa Maria delle Grazie wurde vermutlich um 1500 von Domenico Agacio und Gerolamo Curaro für den Franziskanerorden der Minderen Brüder errichtet.
Das Kloster befindet sich auf einer Klippe oberhalb des Savuto-Tals. Von der antiken Struktur sind heute nur noch die Umfassungsmauern erhalten, was eine ziemlich genaue Vorstellung von ihrer Erweiterung vermittelt, während die einschiffige Kirche dank der Restaurierungsarbeiten vollständig wiederhergestellt wurde.
Das Portal ist ein mehrfach gerillter Rundbogen und wird von einem Rahmen samt üppigem Gebälk überragt.
Die Kirche befindet sich in dominanter Lage oberhalb der Wohnanlage. Zusammen mit dem (zum Kloster gehörigen) Palazzo Marsico, wo derzeit das Gemeindeamt untergebracht ist, stellt dieses Ensemble ein historisch bedeutendes und schützenswertes Wahrzeichen dar.
Das Presbyterium hat eine viereckige Form, überragt die Ebene der Aula und ist durch einen Korridor mit dem Kloster verbunden. Es begrenzt das einschiffige Kirchengebäude mit den 2 Rippen, deren kunstvoll gestaltete und geschnitzte Kalksteinquader des heiligen Bogens in der Vergangenheit entfernt wurden. Die Gesimse der Quadersteine sind typisch für die franziskanische Kunst und stellen die wichtigsten und aussagekräftigsten Zeugnisse der kritische Deutung des Denkmals dar.

Da es gelang, sie zurückzubekommen, bestand die beste Lösung darin, den gesamten Bogen an Ort und Stelle wieder zu errichten, was nach Fertigstellung die genaueste Vorstellung der ursprünglichen Höhe des Kirchendachs zuließ, das wahrscheinlich nicht auf einer einzigen Ebene ausgeführt worden war. 
Darüber hinaus konnte anhand einiger alter Fotos festgestellt werden, dass das Dach zweigeteilt und von Dachträgern aus Holz gestützt war und sicherlich das gesamte Kirchenschiff bis zum heiligen Bogen bedeckte; zweifelhaft erschien die Hypothese einer niedrigeren Dachebene über dem Presbyterium. Das aktuelle Dach samt Dachträger aus Holz, der harmonisch mit der alten Struktur verbunden ist, wurde komplett neu aufgebaut. 
Die fehlenden Teile des Mauerwerks wurden samt Ziegel-„Opus“ rekonstruiert, der sich gut mit der Farbe des Steins und dem uneinheitlichen bestehenden aber eingestürzten Mauerwerks vermischt. Die Bordsteinkante aus Stahlbeton liegt etwas hinter der Kante des Außenbegrenzung, so dass sie mit den gleichen Ziegelsteinen abgedeckt werden kann.

Das Eingangsportal ist nicht das ursprüngliche: Den von innen sichtbaren Spuren zufolge wurde der Bogen abgesenkt und vergrößert. Das heutige Rundbogenportal stammt aufgrund seiner Ähnlichkeit mit anderen Kirchen in den Nachbarländern wahrscheinlich aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert.
Entlang des einschiffigen Kirchengebäudes weist der Boden drei Glasluken auf, von denen aus man einige Zellen sehen kann, die als Massengräber genutzt wurden. Die fünf Gräber in Inneren des Gebäudes wurden alle mit einer dicken Glasscheibe bedeckt.

 
Altilia
 
Die Grotte

Das Gewölbe einer kleinen Höhle, die mit Fresken von Christus, der Jungfrau Maria, dem Heiligen Sebastian und dem Heiligen Franz von Paola versehen ist, von denen einige gut erhalten und daher gut erkennbar, andere wiederum nicht zu identifizieren sind, wurde zufällig hinter der Kirche Santa Maria delle Grazie und unmittelbar unterhalb des Klosters, das heute das Rathaus beherbergt, entdeckt. Aus historischer und künstlerischer Sicht ist diese Entdeckung für die Geschichte der Religiosität, der Kulte und der Traditionen des Dorfes von großer Bedeutung. 
Die Entdeckung nur wenige Meter voneinander entfernt liegenden Höhlen verdankt sich zwei Arbeitern, die auf die erste Höhle stießen als sie den Rasen hinter dem Rathaus mähen wollten. Tatsächlich erregte vor allem das Bild des heiligen Franziskus von Paola, das sie auf der linken Wand des kleinen Gewölbes erkannten, ihre Aufmerksamkeit.
Wenige Meter darunter stieß man auf die zweite Höhle, die ebenfalls fast vollständig verschlossen war. Die Entdeckung hat eine Reihe von Fresken ans Licht gebracht, die alle in einem einzigen Hohlraum gefunden wurden. Einige von ihnen sind gut erhalten, wie das Bild des Heiligen Franz von Paola und das der Jungfrau mit Kind, andere wie die Ikone Christi und die des Heiligen Sebastian, des Schutzpatrons von Altilia, sind mit der Zeit verfallen. Insbesondere die beiden letztgenannten Bilder sind integraler Bestandteil eines einzigen großen Freskos, dessen andere Figuren nicht deutlich sichtbar und daher unkenntlich sind.

 
Altilia
 


 


Adresse Via Convento, 2
  87040 Altilia (CS)
Telefonnummer 0984964094
Fax 0984964328
Webseite comune.altilia.cs.it

 

 

 

Hinter der Kirche von St. Maria delle Grazie, Klosters Abwärts, wurde die Fassade einer kleinen Grotte mit Jesus-, der Jungfrau Maria, St. Sebastian, St. Francesco di Paola Bilder Freske bemalt, wiedergefunden. Einige davon sehr gut aufbewahrt und lesbar, andere nicht sehr klar. Historisch und Künstlich gesehen ist diese Entdeckung sehr wichtig in Bezug auf den Ehrendienst und die Traditionen von Altilia. 

Das historische Kloster der Kapuzinermönch wurde ungefähr im XVI. Jahrhundert  von Domenico Agacio und Gerolamo Curaro  für das Franziskanische Orden gebaut sowie es in einem Dokument des 1752 und auf der Aufschrift im kalkhaltiges eingeschnittenen Stein bezeugt, heute befindet es sich an der südliche Wand des Apsis‘ der Kirche Santa Maria delle Grazie. Das Kloster erhebt sich auf einem Felsen direkt am Savuto Tal. Mit den geblieben Außenreste kann man sich heute noch  vorstellen  wie groß das Kloster war.

Die Kirche von St. Maria delle Grazie, die dem Wohnort vom Hohen beherrscht, hat ein einziges Mittelschiff und dank Restaurierungsarbeiten ist sie ganz wiedererlangen worden. Das Presbyterium, aus viereckiger Form ist  höher

vom Boden gestellt. Es ist  zu einer kleinen Sakristei verbunden und auf der linken Seite, dank eines Flures im Stein ausgeholt, ist es möglich das Kloster zu erreichen.

Die Kirche, mit Palazzo Marsico (anliegend am Kloster), ist heute Sitz der Gemeinde und ist ein historischer Bezugspunkt den man schützen sollte.



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