Zagarise (CZ)

Die unberührte Schönheit von Sila Piccola

Die alte Ortschaft Zagarise liegt am Waldrand der Sila und teilt sich in zwei Kerne, der eine liegt rings um den normannischen Turm und die Kirche Ri-tiro, der andere umkreist die Mutterkirche. Sie sind durchzogen von kleinen gepflasterten Straßen und Gassen, die mit Steinbögen bedeckt sind und die Ortsteile miteinander verbinden, und so eine einzige Ortschaft mit Blick aufs Meer bilden. Die Ortschaft gehört zum Nationalpark Sila.
 
Zagarise ist eine der Gemeinden der Provinz Catanzaro, die zum Nationa-len Verband der Olivenölstädte gehört, der sich für den Schutz, die Förde-rung und die Hervorhebung des nativen Olivenöls extra und der Olivenan-baulandschaft einsetzt.
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Zagarise liegt in einer beneidenswerten Lage, sowohl wegen der Höhen, die es schützen, als auch wegen der tiefen und wunderschönen Täler, die zum Meer hin abfallen.
 

Hier produzieren zahlreiche Ölmühlen immer noch ein ausgezeichnetes na-tives Olivenöl extra, das sogar ins Ausland exportiert wird.
Die Ortschaft liegt in einer beneidenswerten Lage, sowohl wegen der Hügel, die es schützen, als auch wegen der tiefen und schönen Täler, die zum Meer hin abfallen.

 
Zagarise
 

Der historische Ortskern besticht mit seiner Kirche Santa Maria Assunta aus dem 15. Jh., die den Ort zwei teilt. Es gibt ein Museum für Sakrale Kunst Silvestro Frangipane gleich neben der Kirche Santa Maria Assunta und den Borgo Antico, den Urkern des antiken Zagarise aus dem 13. Jahrhundert.
Zagarise bietet neben Geschichte und Kultur aber auch eine unberührte Natur.
In der Sila Piccola gibt es zahlreiche Wege, die durch das Gebiet führen, wie etwa der Canyon Timpe Rosse, ein Pfad zwischen roten Sandsteinfel-sen, der vom Fluss Uria durchquert wird; die Wasserfälle Campanaro mit ihren Felsen, auf denen das Wasser zwischen Farnen und Lianen fließt; Monte Gariglione, mit Picknickplätzen, die mit ihren Bänken und Tischen zur Rast einladen, und ein Panorama, das sowohl das Ionische Meer als auch das Tyrrhenische Meer im wahrsten Sinne des Wortes umarmt.
Aber auch das Museum des Olivenöls und der Bauernkultur ist ein Besuch wert.

 
Naturgebiete

Auf den Bergen oberhalb von Zagarise, an den Hängen des Monte Garigli-one, im Herzen des Nationalparks Sila Piccola, gibt es inmitten von Buchen- und Weißtannenwäldern die Berghütten Leone Grandinetti, zwei ortstypi-sche Steinbauten aus dem Jahr 1929, die auf Initiative des italienischen Al-penvereins CAI von Catanzaro renoviert wurden. Die eine dient als Aufent-haltsraum tagsüber, die andere ist mit ihren zwei Räumen mit getrennten Eingängen nebst Toilette als Schlafunterkunft gedacht.
Orme nel Parco ist der erste Abenteuerpark Kalabriens, ein Kletterwald im Buchenwald der Sila Piccola in Tirivolo, in 1700 m Höhe. Es handelt sich um einen umweltfreundlichen Park mit vielfältigen Attraktionen und Aktivitäten.
Der Canyon Timpe Rosse ist ein Pfad zwischen roten Sandsteinfelsen, de-ren Farbe auf den eisenreichen Boden zurückzuführen ist, während die Felswände unterschiedliche geometrische Formen annehmen. Die Schlucht wird vom Fluss Uria durchquert und genau hier, in diesem Naturgebiet, nis-ten Schmutzgeier!
Die Wasserfälle Campanaro setzen sich aus Felsen zusammen, auf denen das Wasser zwischen Farnen und Lianen fließt. Bevor man den Wasserfall erreicht, sieht man am Weg entlang mehrere Gebäude aus vergangenen Epochen, darunter einen pagliaro, einen typischen Heuschober dieser Ge-gend, und die Überreste einer Brücke aus dem 20. Jahrhundert, die im Zweiten Weltkrieg bombardiert und später von den Ortseinwohnern wieder aufgebaut wurde.
Die Hauptstraße in Richtung Sila führt von Zagarise zum Monte Gariglione. Unterwegs erblickt man, von Kiefern und Buchen versteckt, Picknickplätze, die mit ihren Bänken und Tischen zu einer Rast einladen. Vom Gipfel aus ist zudem ein Panorama zu sehen, das sowohl das Ionische Meer als auch das Tyrrhenische Meer umspannt. In diesem Gebiet gibt es auch eine vom Forstamt betriebene Farm, auf der Wildschweine gezüchtet werden. Und für Trekkingfans und Skilangläufern ist der Berghang ein Muss!

 
Zagarise
 
Museum des Olivenöls und der Bauernkultur

Das Museum befindet sich in einem ortstypischen alten Gebäude, dessen Mauerwerk sich aus unterschiedlich geformten Steinen, Flusskieseln und Tonscherben zusammensetzt; hier befindet sich eine alte Ölmühle nebst Mühlsteinen. Im Museum gibt es eine Ausstellung alter Geräte, die der Oli-venölgewinnung dienten und vom Olivenanbau in der Region zeugen.
Die Gründung dieses Museums des Olivenöls und der Bauernkultur von Zagarise trägt zur Verbreitung und Vermittlung der Kultur bei, die mit dem Gebiet von Sila, insbesondere Sila Piccola, eng verbunden ist. Es ist kein traditionelles Museum, da es sich in Wahrheit um ein Ökomuse-um handelt. Die drei Hauptelemente eines jeden Ökomuseums sind Territo-rium, Bevölkerung und Erbe, worunter all das zu verstehen ist, was im Laufe der Zeit für die Gemeinschaft an Wert erlangt hat.
Das Museum des Olivenöls und der Bauernkultur ist daher für den Kultur-tourismus von Bedeutung, da es qualifizierte Kenntnisse vermittelt und durch den Beitrag von Bürgern, Einrichtungen und Verbänden zur emotio-nalen Teilnahme anregt.

 
Museum für Sakrale Kunst Silvestro Frangipane

Die Kunstwerke dieses Museums stammen aus dem 17. und 19. Jahrhun-dert. Es handelt sich um Gemälde, die in der Klosterkirche der Padri Dome-nicani und in der Kirche S. Maria Assunta gefunden wurden. Die Kunstgale-rie wurde 1990 vom Pfarrer Don Egidio Pudia ins Leben gerufen, der sich mit all seinen Kräften dafür einsetzte, dass die 36 Gemälde und das hölzer-ne Basrelief des Museums wieder den Einwohnern von Zagarise in ihrer al-ten Pracht zurückzugeben wurden.
Die Besonderheit dieser Gemälde besteht darin, dass auf jedem der Name des Auftraggebers oder er selbst zu sehen ist, so dass man dadurch die enge Beziehung zwischen den Kunstwerken und den Ortseinwohnern er-kennen kann. In einigen Werken wurden einige Farbschattierungen einge-setzt, die an überaus kultivierte malerische Darstellungen anknüpfen.

 
Der Normannische Turm

Der massive zylinderförmige Turm, dessen Ursprünge auf das 13. und 14. Jh. zurückgehen, stellt die logische Folge der zahlreichen Festungen dar, die die Normannen, die aus der Normandie unter der Führung von Robert Guiskard bis hierher eindrangen, in ganz Kalabrien errichteten. Der Turm war aller Wahrscheinlichkeit nach der Wachturm einer viel bedeutenderen Burg.
Tatsächlich zeugt nichts von der Existenz anderer ähnlicher Bauten in seiner Nähe. Daher ist davon auszugehen, dass sein heutiges Aussehen sein ursprüngliches widerspiegelt, mit mehr Zierelementen und schönen Zinnen, die bis vor nicht allzu langer Zeit seine Spitze schmückten.

 
Zagarise
 
Gastronomie

Die lokale Gastronomie zeichnet sich durch einfache und naturreine Genus-serlebnisse von einst aus. Typische Gerichte sind Kartoffeln friute; frissurata mit Speck, Lendenstück, Leber und Schweinefett, auf das viel Chili kommt; pitta fritta mit Wasser und Mehl.
In der richtigen Jahreszeit und auf Volksfesten gesellt sich der Duft der zahl-reichen Pilzarten dazu, die hier aus dem Boden sprießen.
Erwähnenswert sind zudem die Süßspeisen, z.B. die tardilli aus Eiern und Mehl mit Honigglasur; kleine Feigenkreuze, gefüllt mit Walnüssen und Zimt; pitta 'nchiusa in Form eines Marienkäfers, gefüllt mit Rosinen, Walnüssen, Zucker und Zimt; nipitella, ein Calzone mit Rosinen, gemahlenen Walnüs-sen, Gewürznelken und gekochtem Wein.

 


 


Adresse Corso Garibaldi, 4
  88050 Zagarise (CZ)
Telefonnummer 0961 937014
Fax 0961 937900
Webseite http://www.comune.zagarise.cz.it/
 

 

Zagarise ist hauptsächlich ein landwirtschaftliches Dorf, der hügeligen Presilana Landschaft. Es befindet sich auf einem Felsensporn; der Borgo beinhaltet zauberhafte Teilansichten, während ringsumher dehnen sich Kastanienwälder, Landgebiete und Wälder aus, man kann auch einige der wunderschönen Sehenswürdigkeiten des Parco della Sila betrachten, wie z. B. die Wasserfälle und die Schluchten der Valli Cupe.

Aus den vergangen Zeiten, stammt die Kirche S. Maria Assunta, ein gotisches Bauwerk, dass, nach dem Erdbeben im Jahre 1783, wieder aufgebaut wurde und in folgenden Zeiten sogar umgebaut wurde. Die Fassade ist aus Aschgrauem Granit, in Romanik-gotischem Stil, es hat ein weites spitzbogiges Portal mit einer darüber liegenden Rosette; zur Seite befindet sich der quadratische Kirchturm, der aus der Renaissancezeit stammt. Die dominikanische Kirche del Ritiro in Zagarise, ist auch sehr interessant, mit Steinportal und im Innenraum ein Korbbogen (16. – 17. Jahrhundert). Im bewohntes Gebiet befinden sich die Ruinen eines runden Turms aus der Renaissancezeit (15. Jahrhundert).



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