NATIONALPARK DER SILA

Die Hochebene der Sila erstreckt sich in Kalabrien zwischen den Provinzen Cosenza, Crotone und Catanzaro. 
Ein Naturerbe, dessen vielfältige Landschaften, Tier- und Pflanzenarten und Schönheit zur Gründung des Nationalparkes Sila führten, dessen Ziel es ist, seine Schätze zu schützen.
Er ist der älteste Nationalpark Kalabriens und einer der ersten 5, die in Italien errichtet wurden. Ein Gebiet, das zwar seine faszinierende Wildnis und unberührte Natur bewahrt hat, den Besucher jedoch dank seiner vielen charakteristischen Dörfer, der exquisiten Gastfreundschaft und der Möglichkeit, viele Sportarten im Freien auszuüben, zutiefst beeindruckt. Dieses zauberhafte Land der tausend Ressourcen ist zu jeder Jahreszeit einfach herrlich. 

Im Park befindet sich einer der bedeutendsten Schätze der biologischen Vielfalt, den man lieben und vor allem schützen sollte. Das Symbol des Parkes ist der Wolf, der jahrhundertelang gejagt wurde und glücklicherweise bis 1970 überlebte, als ein Gesetz zu seinem Schutz erlassen wurde.
Das Schutzgebiet des Parkes hat sich nun um die Aufnahme in die Liste der Globalen Geoparks der UNESCO beworben.

Wilde Ecken, grandiose Szenerien der Geschichte, die sich mit dem Wechsel der Höhenlage und der Jahreszeiten verändern und dabei magische Stimmungen, wunderbare Kontraste und eine harmonische Abstimmung von Farben und Schattierungen schaffen. Im Park gibt es die sogenannten Pflanzenpatriarchen, umgeben von Moosen, Flechten, Gräsern, Farnen, Sträuchern, Kletterpflanzen, vielfarbigen Blumen und einer Unzahl von Tieren - wahre Symbole der Artenvielfalt und Träger eines besonderen genetischen Erbes. Es sind einzigartige Bäume, die im Gleichgewicht mit der Umwelt leben, das Klima mäßigen und die Landschaft verschönern, dabei den Boden und die Wasserreserven schützen.

Etwa 80 % der Gesamtfläche des Nationalparkes bestehen aus bewaldeten Flächen - der höchste Prozentsatz Italiens! Auf den Bergrücken des Nationalparkes erstrecken sich große Täler, in denen Viehzucht und noch heute Transhumanz und Bergweiden betrieben werden, während die Landwirtschaft hauptsächlich mit dem Anbau der Kartoffel Sila I.G.P. verbunden ist.

Zahlreiche Tierarten haben hier ihren idealen Lebensraum gefunden, was auch durch die Politik der Wiederansiedlung begünstigt wurde.
Gerade der Wolf, der jahrhundertelang gejagt wurde, ist heute das Symbol des Parkes. Der Wolf des Nationalparkes Sila ist der Apenninwolf Canis lupus subsp italicus, der in Rudeln von je 3/4 Individuen lebt, von denen es in der gesamten Sila kaum mehr als zwanzig gibt.

 

Im Nationalpark gibt es neun biogenetische Naturreservate.
Darunter die Riesenkiefern der Sila von Fallistro, 50 Riesenkiefern und 5 Bergahorne, die über 500 Jahre alt sind, und das Reservat Golia-Corvo, in dem die Aufzucht von etwa 150 Hirschen betrieben wird.

Zu den Aktivitäten, die im Sommer und Herbst im Park möglich sind, gehören Ausflüge durch die Wälder der grünen Lunge Kalabriens, die auch für mehrtägiges Trekking geradezu ideal sind. In vielen Gegenden kann man Fahrräder ausleihen oder auf dem Pferd die vielen Naturwege erkunden.
In den Ferienorten wie Villaggio Mancuso, in der Nähe der zahlreichen Seen und Wasserläufe, insbesondere der Seen Ampollino, Cecita und Arvo, kann man rudern und fischen, aber auch Kanus, Tretboote und kleine Boote mieten. 
Sila ist auch eines der besten Wintersportgebiete Süditaliens. Die Ortschaften Lorica, Camigliatello und Ciricilla verfügen über verschiedene Einrichtungen, mit denen man die bezaubernden Skilanglauf- und Abfahrtspisten erreichen kann.
Tempoliebhaber können sich auf Bobbahnen austoben, wie zum Beispiel in Villaggio Palumbo, die auch im Sommer offen sind.

In Cupone, in der Nähe des Sees Cecita, gibt es sowohl die typische Lärchenkiefer mit ihren noch lebenden monumentalen Exemplaren als auch Weideflächen, die ganz oder fast ohne Vegetation sind. In Cupone befindet sich eines der Besucherzentren des Nationalparkes. Hier stand einst ein Sägewerk, das in ein Umweltbildungszentrum umgewandelt wurde und nun allerlei Naturlehrpfade, Tierbeobachtungsposten, ein Museum und einen geologischen Garten bietet.
In der Nähe des Zentrums gibt es natürlich auch einen Picknickplatz, aber auch einen wunderschönen und sehenswerten Botanischen Garten. Der Garten ist dank Tafeln und MP3-Audiodateien mit Erklärungen zu den verschiedenen Essenzen auch für Behinderte und Blinde zugänglich. Auf dem 350 Meter langen Lehrpfad begegnet man 115 einheimischen Pflanzenarten der kalabrischen Bergflora, wobei jede Art in der Blindenschrift erläutert wird.

Im Nationalpark finden Orientierungsläufe statt und man kann auf den Seen Arvo und Ampollino segeln und Kanu fahren. Weitere Freizeitbeschäftigungen inmitten der Natur sind Bogenschießen sowie Natur- und Vogelbeobachtungen am See Ariamacina oder man unternimmt einen lehrreichen und schmackhaften Besuch in einem der vielen Offenen Höfe.

Als Land der alten Traditionen hat Sila die Aromen der Vergangenheit auch bei Tisch unverändert beibehalten. In einer Berghütte sollte man unbedingt die mpanata probieren, eines der typischen lokalen Gerichte aus Ricotta-Käse, noch warmer Molke und harten Brotstücken.

Unter allen Ortschaften des Parkes ist Camigliatello Silano zu erwähnen, ein typisches Bergdorf mit vielen Unterkunftsmöglichkeiten und Gaststätten sowie einem großen Skigebiet, das während der Wintersaison zahlreiche Sportler anlockt.

 

Acri, Albi, Aprigliano, Bocchigliero, Celico, Corigliano, Cotronei, Longobucco, Magisano, Mesoraca, Pedace, Petilia, Petronà, San Giovanni in Fiore, Savelli, Serra Pedace, Sersale, Spezzano Piccolo, Spezzano della Sila, Taverna, Zagarise

 

Ente Parco Nazionale della Sila

Via Nazionale
87055 Lorica di San Giovanni in Fiore (Cs)
Telefonnummer 0984 537109

www.parcosila.it

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