DIE KÜSTE DER ZEDREN

Kurioses, Interesse, Erlebnis, Erstaunen. Dieses und noch viel mehr erwartet den Besucher an der Riviera der Zedern, einem Küstenabschnitt, der immer wieder durch seine Farben, Düfte und Aromen überrascht und in seinen Bann zieht.

Riviera dei Cedri ist der Name, der einen Teil des kalabrischen Territoriums Alto Tirreno Calabrese bezeichnet und traditionell auch einen Teil des unmittelbar an die Küstenregion angrenzenden Gebirges umfasst. Von Praia nach Diamante und Cetraro bis Capo Bonifati sind es fünfzig Kilometer - hier gilt es, ab und an wilde Küstenabschnitte mit Klippen, kilometerlangen Stränden und geschütztem Meeresgrund zu entdecken. Nicht zu vergessen das Landesinnere mit seinen Wäldern und Flüssen des Pollino, wo man sich beim Canyoning, Wandern und Reiten auf die Probe stellen kann.

Ein Küstenabschnitt mit einem einzigartigen Mikroklima, dank der Nähe zum Meer und Gebirge, zwischen dem Tyrrhenischen Meer und dem Nationalpark Pollino, dem größten Italiens, der die Koexistenz außergewöhnlicher Pflanzenarten wie die Palinuro-Primel und die Felsen-Nelke und den Anbau der zarten Zeder ermöglicht, der die ganze Riviera ihren Namen verdankt.

In Diamante, die Stadt des Peperoncino, die für ihren acht Kilometer langen Strand, ihr kristallklares Meer und ihre Wandmalereien berühmt ist, kann man die Insel Cirella bewundern, eine der beiden einzigen Inseln Kalabriens, mit ihrer beeindruckenden Form und wilden Flora, auf deren Meeresgrund die silberfarbene Posidonia lebt.

Scalea ist mit ihrer am Hügel liegenden Altstadt mit Blick auf den modernen Teil, der direkt an den weiten Stränden liegt, einer der beliebtesten Badeorte Kalabriens.
Die Ortschaft hat einen wunderschönen historischen Ortskern, der auf dem Hügel stufenförmig angeordnet ist und die Überreste alter Mauern sowie bezaubernde enge, gewundene Gassen bewahrt hat.

Praia a Mare liegt unweit der Grenze zur Basilikata und befindet sich im Nationalpark Pollino, in dem sich Extremsportler auf dem Lao, einem der wichtigsten Sturzbäche Kalabriens, im Rafting und Schlauchboot- und Kanufahrten versuchen können. Absolut sehenswert ist auch die Insel Dino, ein imposanter Felssporn, auf dem die Palinuro-Primel - eine der ältesten geschützten Pflanzenarten Italiens - wächst, und einige äußerst eindrucksvolle Höhlen zu sehen sind.

Francis Marion Crawford, der amerikanische Schriftsteller und Autor von Meisterwerken des Horror-Genres, verliebte sich so sehr in den Küstenstreifen vor San Nicola Arcella, dass er ihn zu seinem Sommerrefugium machte und einige seiner Geschichten ihn als Handlungsort haben. In San Nicola Arcella kann man den Turm Crawford besichtigen, einen sarazenischen Turm, der den Schriftsteller mehrmals zu Gast hatte, und vor allem die wunderbare Bucht Arco Magno, ein herrlicher Naturbogen zwischen Land und Meer.

Paola zieht das ganze Jahr über viele Besucher an, da es sowohl das Meer als auch ein schönes Gebirge in unmittelbarer Nähe und die Wallfahrtskirche San Francesco zu bieten hat.

Im bezaubernden Meeresabschnitt zwischen Amantea und Belmonte Calabro tauchen die beiden Felsen von Isca aus dem Meer empor, die bereits zur Zeit Homers bekannt waren. Die blaue Oase der Scogli di Isca ist ein Naturschutzgebiet, das sich rund um die Felsen mitten in einem herrlichen Meeresgrund mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten erstreckt. In diesen Gewässern schwimmen neben Posidonia auch Delfine und unechte Karettschildkröten!

Dies sind nur einige der Orte, die man entlang der Riviera der Zedern besichtigen kann. Eine Küste, die die Schönheiten der Natur mit einer geschichts-, kultur- und traditionsreichen Vergangenheit verbindet, inmitten typisch mediterraner Düfte, die unvergessliche Momente bescheren.

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