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DIE KÜSTE DER ACHAIER

Die Küste der Achaier dehnt sich in der weiten Ebene von Sibari aus, zwischen den mächtigen Reliefs des Pollino-Massivs im Norden und den letzten Ausläufern der Sila Greca im Süden. Der Name bezieht sich auf die große Anzahl von Griechen, die in diesem Gebiet lebten, und auf die damit verbundene Gründung der antiken Kolonie Sybaris.
Das gesamte Gebiet der Ebene von Sibari ist von Ausgrabungen betroffen, die in der autochthonen Stätte Oinotria von Francavilla Marittima, der antiken Cossa in der Ortschaft Paludi, und in Sibari, einer wichtigen Kolonie der Magna Grecia, Sitz des gleichnamigen Archäologischen Park, wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit ans Tageslicht brachten.
Der nördliche Teil der Küste der Achaier, zwischen den Badeorten Roseto Capo Spulico, Amendolara und Trebisacce, dehnt sich an den Ausläufern der Serra Manganile, dem östlichen Ende des Pollino-Massivs aus, im Süden öffnet sich das Gebiet strahlenförmig zur Ebene von Sibari hin, dem geografischen und touristischen Herzen der Küste der Achaier, das an eine Küste mit breitem, flachem Sandstrand und seichtem kieseligen Meeresgrund angrenzt.

Sibari ist einer der bekanntesten Badeorte an der Küste der Achaier und bezaubert durch seine vielen Feriendörfer und Strände, an denen sich sehr feiner Sand, Kies und Stein abwechseln. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die sogenannten Seen von Sibari, ein Küstengebiet mit 2.800 Liegeplätzen für die Unterbringung und Wartung von Booten.

In Roseto Capo Spulico, der Satellitenstadt von Sibari zuzeiten der Magna Grecia, wurden Rosen gezüchtet, deren Blütenblätter für die Matratzen ihrer Einwohner verwendet wurden. Roseto, das von den wichtigsten Fremdenführern mehrfach wegen des Fremdenverkehrsangebots, des Umweltschutzes und des Erhaltungszustands der Landschaft erwähnt wird, ist vor allem für das Castrum Petrae Roseti bekannt, eine Festung zur Verteidigung der Küste des Alto Ionio Cosentino, eine der imposantesten in ganz Kalabrien, die aufgrund ihrer Lage hoch über dem Meer ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Rocca Imperiale, die Stadt der Zitronen, wird seit 2006 im angesehenen Blauen Führer der Umweltschutzorganisation Legambiente und des Italienischen Touring Club für die Qualität seiner Seeküste bestehend aus Felsen, Kieseln und feinem goldfarbenem Sand zur Grenze mit der Basilikata hin, und für die Klarheit des Meeres erwähnt.

Amendolara befindet sich in einem Gebiet, in dem viele antike archäologische Zeugnisse zu sehen sind. Aufgrund der zahlreichen Funde, die in der Gegend entdeckt wurden, geht man davon aus, dass das Gebiet bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war und der Mensch in der frühgeschichtlichen Epoche hier sesshaft wurde. Das Merkmal des Strandes von Amendolara ist sein feiner, heller Sand und das blaue, kristallklare Meer mit seinem seichten Meeresgrund, der sich für Unterwasserbesichtigungen hervorragend eignet.

Vom oberen Teil von Trebisacce aus blickt man auf den Golf von Tarent, die Ebene von Sibari und den Monte Pollino.
In der Antike war das Dorf von der Bastion umgeben, einer teilweise noch sichtbaren Einfriedungsmauer. Und man kann die wunderschöne Barockkirche San Nicola besichtigen, in der sich eine Holzskulptur des hl. Nikolaus von Bari, wertvolle Gemälde und Statuen aus dem 18. und 19. Jh. befinden, sowie die Kirche San Giuseppe, umgeben von einem herrlichen Pinienwald und mit einem spektakulären Panorama. 

In dem einst arabischen Städtchen Corigliano Calabro ist die berühmte Herzogliche Burg sehenswert: Es stellt das Symbol der Stadt dar und ist architektonisch und historisch sehr interessant. Corigliano, das vor kurzem der Stadt Rossano angegliedert wurde, ist auch für seinen Handelshafen und seine blühende Fischerei bekannt. Tatsächlich war Schiavonea - der Ortsteil von Corigliano Calabro, der unmittelbar am Meer liegt - ein Fischerdorf und auch Anlegeplatz, der für den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten genutzt wurde.

Die Stadt Rossano liegt in einem Gebiet, das auch einen Teil der Anhöhen vor der Sila umfasst, und gehört zur griechischen Berggemeinschaft Sila Greca. Rossano ist als Ravenna des Südens bekannt: Im Diözesanmuseum befindet sich der Codex Purpureus Rossanensis, ein sehr altes Evangelium, das von Experten als eines der wertvollsten der Welt angesehen wird und von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Rossano ist in der ganzen Welt auch für ihre Lakritze bekannt, eine wertvolle Wurzel, die in der Gegend in großen Mengen produziert wird.
Wer Spaß haben möchte, sollte unbedingt den Acquapark besuchen, eine riesige und in den Sommermonaten äußerst beliebte Wasserparkanlage.

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