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Il Cammino di San Francesco

Der Franziskusweg

Der Weg von San Francesco di Paola ist ein 111,7 km langer, in 6 Etappen unterteilter Weg der „langsamen Mobilität“, der den Schritten des kalabrischen Heiligen folgt und durch die Orte führt, die in seinem Leben eine große Rolle spielten: die von ihm errichteten Klöster, die Natur und die umliegenden Dörfer.
Dank der am Pilgerweg liegenden zentralen Lage der Wallfahrtskirche von Paola kann man die Strecke auch nur zur Hälfte zurücklegen, indem man an einem der beiden Endpunkte (San Marco Argentano oder Paterno Calabro) beginnt und die Wallfahrtskirche von Paola erreicht.

 
Il Cammino di San Francesco
 
DER ERSTE WEG
Der Jugendweg
 

Francesco di Paola wurde auf Fürsprache des hl. Franz von Assisi geboren und trägt deshalb seinen Namen. Bei der Geburt hatte das Kind eine schwere Augenfehlbildung, und so wandten sich die Eltern an den Seraphen und gelobten, dass ihr Kind ein Jahr lang den Franziskanerhabit tragen würde, wenn er geheilt worden wäre.
Das Paar wurde erhört und als ihr Sohn 13 Jahre alt wurde, baten sie ihn, sein Gelübde zu erfüllen. Francesco willigte bereitwillig ein, bei den Franziskaner-Reformaten in San Marco Argentano, Val di Crati, ein Jahr als Oblate zu leben.
Am Ende des Votivjahres wollten die Brüder den jungen Mann in das Noviziat aufnehmen, doch Francesco beschloss, wieder nach Hause nach Paola zurückzukehren. Sein Heimweg ist die Route des Ersten Weges, des sogenannten Jugendweges.

Es ist ein Weg, der durch Unruhe geprägt ist.
Francesco hatte in San Marco Argentano eine starke Berufung gespürt, aber auch ausgeschlossen, in einer Franziskanergemeinschaft zu leben. Somit kehrte er mit dem Wunsch nach Hause zurück, sein Leben dem Herrn zu weihen, auch wenn er noch nicht wusste, wie.

 
Erste Etappe

San Marco Argentano - Via XX Settembre, 150 - San Marco Argentano CS • Mappa Vai alla mappa
Cerzeto - Via Petrasso, 11 - Cerzeto CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Dislivello: 600 m bergauf
Länge: 11,750 km
Dauer: 5,00 h
 
Il Cammino di San Francesco
 

Der Weg beginnt an der Reformkirche in San Marco Argentano, dem Erben des antiken Argentanum, im Flusstal Fullone, und zwar am Isthmus, der das Ionische Meer mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet.
Da San Marco zwischen zwei Meeren liegt, war es bereits zu Beginn des Christentums ein Kreuzungspunkt des Handels und Bindeglied zwischen sehr unterschiedlichen Kulturen und Traditionen. Ein Ort, an dem Geschichte und Kultur miteinander verschmolzen sind und einen Übergang geschaffen haben, der uns direkt in die Vergangenheit führt.
Die Klosteranlage der Minoritenbrüder ist eine der ältesten franziskanischen Architekturen Kalabriens, und es scheint, dass sie von Pietro Cathin, Schüler und Gefährte des hl. Franziskus von Assisi, um 1284 gegründet wurde. Zwischen diesen Mauern trug 1429 der 12-jährige Francesco di Paola ein ganzes Jahr lang den Habit der Minoriten. Man kann noch die Höhle sehen, in der er betete und an der 1762 die Votivkapelle „La Benedetta“ errichtet wurde.

Von hier aus verläuft der Pilgerweg 3 km lang auf Asphaltstraßen zwischen Ortsstraßen hindurch und dann für eine kurze Strecke auf der Provinzstraße 94.

Kurz darauf biegt man, vom Abstecher in die Ortschaft Cervicati abgesehen, von der Provinzstraße ab, um auf einem Feldweg zwischen Kastanienbäumen bergauf zu steigen. Und so erreicht man Aria del Vento (787 m ü.d.M.) mit einer außergewöhnlichen Panoramalage mit Blick auf das Crati-Tal, das Pollino-Massiv und die Monti Orsomarso.

Geht man nun auf dem Bergrücken oberhalb der Ortschaft Mongrassano weiter, so taucht man ein in einen immer dichter werdenden Kastanienwald. In der Ortschaft Agine beginnt am Pass Malpassaggio der Abstieg zum Dorf Cerzeto. Durch den Kastanienhain an den Osthängen des Cozzo S. Elia (929 m ü.d.M.) geht es bis zur Ortschaft Osticano, wo es einige Hundert Meter in den Wald hinein geht und man die Riesenkastanie, den sogenannten Patriarch von Kroj Shtikàn bewundern kann. Das Alter dieses Baumdenkmals, dessen Stamm im Umfang mehr als 11 Meter misst, wird von Experten auf über 1000 Jahre geschätzt.

Nach einer Reihe von Haarnadelkurven geht es wieder auf dem Asphalt weiter. In kurzer Zeit erreicht man Cerzeto, eine Ortschaft mit ethnischer, sprachlicher und kultureller italoalbanischer Volksgruppe.

 
Zweite Etappe

Cerzeto - Via Petrasso, 11 - Cerzeto CS • Mappa Vai alla mappa
Rifugio Bosco Cinquemiglia di Fuscaldo - SP31 Lattarico CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Dislivello: 1090 m bergauf
Länge: 11,750 km
Dauer: 8,00 h
 

Die zweite Wegetappe beginnt im Dorf Cerzeto.
Man steigt nach Osticano und Cozzo S. Elia hinauf und legt dabei die letzten Kilometer der vorherigen Etappe in die andere Richtung zurück. Am Pass Malpassaggio folgt der Weg dem Gebirgskamm inmitten eines wunderschönen Mischwaldes aus Kastanien- und Zerreichen. Man erreicht die westlichen Hänge der Serra dei Muli (1015 m ü.d.M.) mit ihren sehr hohen Tannenbäumen und dem ersten Picknickplatz, der einen Brunnen und Grills bietet.

Nun geht es durch einen üppigen Buchenwald, in dem wunderschön geformte jahrhundertealte Exemplare wachsen.
Weiter vorn geht es an einem weiteren Rastplatz mit seinem charakteristischen Wildschweinwasser-Brunnen vorbei, einer Quelle mit einem in Stein gehauenen Wildschweinkopf, in dem das Wasser zwischen den Stoßzähnen des Tieres herausfließt.

In kurzer Zeit gelangt man zur kommunalen Berghütte von Cerzeto am Wach-Pass, wo es einen weiteren Picknickplatz mit Spielen für Kinder und Toiletten gibt.

Anschließend erreicht man einen lieblichen Ort mit der zauberhaften Buche von San Francesco. Hier befindet sich eine kleine Kapelle mit der Statue des Heiligen. Der Baumstamm misst an der Basis etwa 6 Meter im Umfang; die drei großen Äste, die vom Stamm abgehen, bilden eine Vertiefung, die noch heute immer voller Wasser ist. Hier versammeln sich die Gläubigen in einem mystischen und charismatischen Gebet, wie es San Francesco di Paola tat, wenn er an dieser Stelle auf seinen häufigen Reisen von seinem Kloster in das von San Marco Argentano rastete. Der Legende nach löschte der heilige Franziskus seinen Durst mit dem Wasser, das sich in den Zweigen der Buche ansammelte.

Vom Wach-Pass aus erreicht man die Ortschaft Cinque Vie, an der vier weitere Wege nach Guardia Piemontese, Fuscaldo, Fagnano Castello und zum kleinen See Laghicello di San Benedetto Ullano führen. An dieser Kreuzung gilt es die Schönheit einer weiteren jahrhundertealten Buche mit ihrem kleinen Wuchs und ihrer gewundenen Form zu bewundern.

Der Pilgerweg setzt sich in Richtung Laghicello fort und führt zwischen die östlichen Hänge der Serra Pantanolata (mit 1404 m der zweithöchste Gipfel der Küstenkette) hindurch. Hier befindet sich der ausgedehnte Wald Cinquemiglia, ein Buchenwald von seltener Schönheit, der zu den größten Kalabriens zählt und schlanke Baumdenkmäler aufweist.

Folgt man den Weg bergab, erreicht man die Berghütte des Waldes Cinquemiglia, in der man übernachten kann.

 
Dritte Etappe

Rifugio Bosco Cinquemiglia di Fuscaldo - SP31 Lattarico CS • Mappa Vai alla mappa
Santuario San Francesco di Paola - Largo S. Francesco di Paola - Paola CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Dislivello: 750 m bergauf
Länge: 19,750 km
Dauer: 8,00 h
 

Die letzte und längste Etappe beginnt an der Forstkaserne im Wald von Cinquemiglia. Die ersten 2 km geht es auf der Provinzstraße 31 (Fuscaldo-Montalto Uffugo) entlang, dann biegt man in der Nähe des Laghicello ab.

Ein Feldweg führt nach wenigen Dutzend Metern zum kleinen, aber bezaubernden natürlichen See Laghicello (1135 m ü.d.M.), der von einem wunderschönen Buchenwald umgeben ist, in dem der selten vorzufindende Bergmolch Ichthyosaura alpestris ssp. inexpectatus lebt. Seine Unterart inexpectatus kommt nur in fünf Ortschaften der Küstenkette und nirgendwo sonst auf der Welt vor. Die Population ist aufgrund der natürlichen Entwicklung der Lebensräume in stetigem Rückgang begriffen. Darüber hinaus werden die wenigen bekannten Standorte durch die mögliche Einführung von Fischen oder anderer fremder aquatischer Fauna bedroht. Aus diesen Gründen wird die Unterart als gefährdet eingestuft.

Auf der Schotterstraße geht es nun durch die Serra di Ceccio (1227 m ü.d.M.) und dann direkt auf dem Grat zum Gipfel des Cozzo Cervello (1389 m ü.d.M.), dem dritthöchsten Berg der Küstenkette. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die tyrrhenische Küste und das Crati-Tal.

An dieser Stelle beginnt der Abstieg in einem eindrucksvollen Buchenwald, der zur Kreuzung von Croce di Paola und Montalto (1158 m ü.d.M.) führt. Nach der Überlieferung ist dies der Pass, den Francesco überquerte, um nach Montalto Uffugo zu gelangen. Als Zeichen der Heiligenverehrung wurde hier eine Bronzestatue in Lebensgröße aufgestellt.

Steigt man weiter hinunter, werden die Buchen durch Tannen und See-Kiefern und dann durch Steinhaufen mit mediterraner Macchia, Heidekraut, Stechpalme und Hirse ersetzt. Der Blick beginnt über die tyrrhenische Küste, die Ortschaft Paola und die von weitem erkennbaren Dächer der Wallfahrtskirche zu schweifen. Im letzten Abschnitt führt der Weg in das Bachbett San Francesco hinunter, durchquert Anbauflächen und erreicht schließlich die Wallfahrtskirche von Paola.

Paola ist einer der bedeutendsten Urlaubsorte der Riviera der Zedern und sein Gebiet ist bekannt für seine zauberhafte Natur, das klare Meereswasser und das milde Klima, das es zu jeder Jahreszeit zu einem idealen Reiseziel macht. Das Gebiet umfasst auch einen Teil des Gebirges, das unmittelbar an das Küstengebiet angrenzt.
Der historische Ortskern ist nur wenige Kilometer von der langen und sehr breiten Strandpromenade entfernt, deren Badeanstalten im Sommer sehr belebt sind.

Die antike Basilika der Wallfahrtskirche San Francesco di Paola der Spätrenaissance aus dem 16. Jh. besteht aus einem großen, recht kahlen Hauptraum und einem einzigen Seitenschiff auf der rechten Seite, das in der prächtigen Barockkapelle gipfelt, in der einige Reliquien des hl. Franziskus aufbewahrt werden. Im nach außen hin mit Glasfenstern verschlossenen Kreuzgang der Wallfahrtskirche befindet sich der Rosengarten des Heiligen, heute ein dichter Garten. An den Innenwänden sieht man Fresken mit den wichtigsten Episoden aus dem Leben des Heiligen.

Daran angrenzend liegt die Einsiedelei des hl. Franziskus, eine Reihe enger unterirdischer Räume, die für den Heiligen und seine ersten drei Mitbrüder das erste Oratorium bildeten. Nicht weit von hier, auf der anderen Seite des Wildbachs Isca, befindet sich ein noch älterer Ort: Die Höhle der Buße oder der Wüste, eine winzige, in Tuffstein gegrabene Höhle. Hier begann der junge Franziskus sein Einsiedlerleben, das von Gebet, Buße und Handarbeit geprägt war. Er war etwa über 14 und lebte dort fünf Jahre lang.
 

 
DER ZWEITE WEG
Der Weg des Einsiedlers
 

Nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Assisi reifte in Franziskus die feste Absicht heran, Einsiedler zu werden und in einer Höhle zu hausen. Sein Lebensprojekt bestand darin, einen Weg der spirituellen Askese zu gehen, der aus Gebet, Fasten und Buße bestand. Im Laufe der Zeit wurde das Gebiet, in dem sich heute die Wallfahrtskirche von Paola befindet, zu einem beliebten Ort für Pilger, die auf seine Fürsprache körperliche und geistige Heilung erlangen wollten. Die asketische Strenge von Franziskus zog auch einige junge Leute an, die wie er leben wollten, und so wurde der Orden der Minimen ins Leben gerufen.
Der Ruhm der Heiligkeit des Franziskus und seiner Einsiedler verbreitete sich wie ein Lauffeuer, so dass viele Städte innerhalb ihrer Grenzen um die Gründung eines Minimenkloster baten.

Der Weg des Einsiedlers wurde mit der Absicht gegründet, die Schritte des hl. Franziskus zurückzuverfolgen, der, ohne auf sein Einsiedlerleben zu verzichten, als Gründer von Paola nach Paterno reiste. Franziskus war etwa 56 Jahre alt, als er in die kleine Gemeinde der Serre Cosentine kam. Er war auf dem Höhepunkt seiner spirituellen Reife und widmete sich persönlich mit großer Entschlossenheit dem Aufbau der Kirche.

Der Weg wurde bewusst zweiseitig eingerichtet, da Franziskus ihn mehrmals zwischen den beiden Klöster zurücklegte.

 
Erste Etappe

Santuario di Paterno Calabro - Piazza San Francesco - Paterno Calabro CS • Mappa Vai alla mappa
Cerisano - Via San Pietro - Cerisano CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Höhenunterschied: 770 m bergauf, 845 m bergab
Länge: 22,000 km
Dauer: 8,00 h
 
Il Cammino di San Francesco
 

Der Weg geht von der Wallfahrtskirche San Francesco von Paola bis Paterno Calabro, eine der wenigen, die der Heilige selbst (1472) errichtete, der einzige Fall zusammen mit Paola, der vor der Anerkennung des Ordens der Minimen erbaut wurde.
Man geht auf Schotterstraßen entlang und durchquert die malerischen Dörfer der Serre Cosentine: Dipignano, Carolei, Mendicino und Cerisano (589 m), Zielort der Etappe.

Dipignano liegt an einem Hang rechts vom Wildbach Iassa, im oberen Crati-Tal, auf dem Hügelrücken der Apenninen Paolana und verdankt einen Großteil seines Ruhmes dem handwerklichen Können und den Kupfermeistern, die hier ein erstklassiges hohes Niveau erreichten.
Das gesamte Gebiet zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche und unregelmäßige Morphologie aus, mit einem ununterbrochenen Wechsel von schroffen Klippen und Mulden, felsigen Überhängen und tiefen Schluchten, sanften Hängen und Panoramaterrassen, so dass die Landschaft abwechslungsreich und sehr interessant ist. Im Laufe der Jahreszeiten bieten diese Besonderheiten dem Besucher ein Schauspiel von seltener Schönheit und Anziehungskraft.

Mendicino liegt am Fuße des herrlichen und beeindruckenden Monte Cocuzzo, der von Homer in der abenteuerlichen Reise des Odysseus erwähnt wird. Es handelt sich um den höchsten Gipfel des Paolano-Apennins, von dem man einen atemberaubenden Ausblick hat und der eine der charakteristischsten Landschaften Kalabriens bietet.
Es ist eine bezaubernde Ortschaft, mit terrassenförmig angelegten Gassen, Plätzen, antiken Palazzi, mit alten Geschichten und Traditionen, die heute dank des Engagements der Kommunalverwaltungen wieder aufleben, allen voran die Seidenraupenzucht, die Mendicino zum Seidenort macht.

Cerisano liegt am Fuße des Monte Cocuzzo und ist eine charakteristische Ansiedlung der Serre Cosentine mit einem bezaubernden historischen Zentrum. Als Naturstätte mit einem unberührten und reichen Umwelterbe bietet es Bergwanderungen zwischen Hochebenen an, auf denen ausgedehnte Buchen- und Kastanienwälder die Umgebung kennzeichnen.

 
Zweite Etappe

Cerisano - Via San Pietro - Cerisano CS • Mappa Vai alla mappa
San Fili - Via Santo Spirito, 19 - San Fili CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Höhenunterschied: 900 m bergauf, 935 m bergab
Länge: 18,900 km
Dauer: 7,00 h
 

Von den engen Gassen der Ortschaft Cerisano geht es auf einer kleinen Bergstraße sofort bergauf, mit einem herrlichen Panoramablick auf die Berge der Küstenkette, Cosenza und das Crati-Tal. Man erreicht die kleine Hochebene Acquabianca und Masseria Silo mit ihrem ausgedehnten Prärien, die von Kalksteinfelsen, verstreuten Gutshöfen und Ackerland geprägt sind.
Der nun kommende lange Abstieg führt durch Buchen-, Tannen- und Kastanienwälder bis zur Fiumicelle-Brücke, die in römischer Zeit über den Bach Emoli gebaut wurde.
Sodann gelangt man zur Ortschaft San Fili (566 m), in der eine Statue des hl. Franziskus die Pilger mit offenen Armen empfängt.

 
Dritte Etappe

San Fili - Via Santo Spirito, 19 - San Fili CS • Mappa Vai alla mappa
Santuario San Francesco di Paola - Largo S. Francesco di Paola - Paola CS • Mappa Vai alla mappa

Schwierigkeitsgrad: Wanderweg (mittlerer Schwierigkeitsgrad)
Höhenunterschied: 1015 m bergauf, 1395 m bergab
Länge: 21,800 km
Dauer: 8,00 h
 

Von San Fili geht es steil hinauf bis zu den ausgedehnten Buchenwäldern Luta. Hier überquert man die Küstenkette und beginnt auf der Westseite hinunterzusteigen.
Bezaubernde freie Ausblicke auf die tyrrhenische Küste begleiten den Pilger bis zur Wallfahrtskirche von Paola (170 m), dem Endziel der Etappe und des Pilgerweges.

 

Das Testimonium
 

Das Testimonium ist das Dokument, das den Pilgerweg zur Wallfahrtskirche des hl. Francesco von Paola bestätigt. Es ist das Äquivalent zur Compostela, die man erhält, sobald man den Jakobsweg gemacht hat. In der historischen Tradition war dieses Pergament sehr wichtig, weil der Pilger in seiner Heimat beweisen konnte, dass er die Pilgerreise zurückgelegt und das Gelübde erfüllt hatte.
In der Wallfahrtskirche von Paola (nachdem man den „Jugendweg“ oder den „Weg des Einsiedlers“ zurückgelegt hat) oder Wallfahrtskirche von Paterno (nachdem man den ganzen Weg zurückgelegt hat) angekommen, legt man seinen Pilgerausweis mit den Stempeleinträgen der verschiedenen Etappenpunkte vor und erhält das Testimonium, das mit dem Stempel des Ordens der Minimen des heiligen Franziskus versehen ist.

 

 



 


 



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