Serra San Bruno (VV)

Ein der Welt verborgenes spirituelles Herz

Serra San Bruno ist einer der touristisch interessantesten Orte in den kalabrischen Bergen. Der zwischen Sila und Aspromonte gelegene touristische und spirituelle Ort des Handwerks und der Landwirtschaft bewahrt die Strukturen seiner Palazzi aus dem 18. Jahrhundert und erinnert dank seiner dichten Pinien- und Tannenwälder an Bergkurorte, die ein privilegiertes Ziel von Wanderern sind.
 
Serra San Bruno verdankt seine Entstehung dem Mönch Bruno von Köln, dem Gründer des Kartäuserordens,
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Das ganze Dorf mit seinen Kirchen, Klöstern und Kartausen ist in eine Aura der Mystik und tiefen Spiritualität getaucht.
 

der das heute als die Hochebene der Serre Calabre identifizierte Gebiet einst vom Grafen Roger dem Normannen als Geschenk erhielt. Dort errichtete er das Kartäuserkloster Santo Stefano del Bosco, das erste Kloster in Italien und das zweite in Europa nach dem im französischen Grenoble.

 
Serra San Bruno
 

Das ganze Dorf mit seinen Kirchen, Klöstern und Kartausen ist in eine Aura der Mystik und tiefen Spiritualität getaucht.
Das Dorf besteht aus der Altstadt, die Terravecchia genannt wird, und aus Spinetto, einem neueren Stadtteil, der nach dem Erdbeben von 1783 erbaut wurde, das einen großen Teil der Altstadt und einige Gebäude des Klosters zerstörte, darunter die Kartäuserkirche, von der heute nur noch die Granitfassade aus dem 16. Jahrhundert als Beleg der einstigen Größe des gesamten Klosters erhalten geblieben ist.
Die Häuser des Dorfes zeichnen sich durch fein bearbeitete Granitportale, geschnitzte Holzloggien und schmiedeeiserne Geländer aus.Eine der interessantesten Kirchen von Serra San Bruno ist die Kirche San Biagio mit ihrer schönen Fassade aus lokalem Granit und ihren vier beeindruckenden Statuen aus dem alten Kartäuserkloster im Kirchenschiff, die den Heiligen Bruno, die Madonna mit Kind, den heiligen Stephan und den heiligen Johannes den Täufer darstellen.
Interessant sind auch die 1721 erbaute Kirche Maria Santissima dei Sette Dolori, die eines der größten Beispiele der spätbarocken Architektur Kalabriens darstellt, und die älteste Kirche San Giovanni im Stadtzentrum. Im Inneren des Klosters befinden sich wichtige Kunstwerke, darunter eine sehr wertvolle barocke Holzkanzel, Marmor- und Bronzearbeiten und Gemälde aus dem alten Kloster.

 
Serra San Bruno
 
Naturlehrpfade

Rund um Serra San Bruno gibt es unzählige zu erkundende Wanderwege, von einfachsten über anspruchsvollere bis zu wirklich abenteuerlichen, die zu unberührten Orten und spektakulären Ausblicken führen und sich für Wanderbegeisterte aller Art eignen: von erfahrenen Kraxlern bis zu einfachen Touristen, die einfach nur gerne im Wald spazieren gehen; von Trekkingliebhabern und Hobbyfotografen bis zu denjenigen, die sich für die naturnahe Erforschung von Flora und Fauna der Gegend interessieren; von Canyoning-Enthusiasten über Sportkletterer bis zu denjenigen, die sich im Skilanglauf und Mountainbiken bewähren möchten.
Folgt man den Pfaden des Bosco di Archifòro, gelangt man zur Pietra del Signore, einem großen Granitfelsenmonolithen, der beinahe zu schweben scheint. Der Wald beherbergt neben einer reichen Artenvielfalt auch die größte Weißtanne Europas.

 
Serra San Bruno
 
Die Kartause

In einem Wald am südlichen Stadtrand steht jene Kartause, die Bruno von Köln, der Gründer des Kartäusermönchsordens, auf einem von Graf Roger dem Normannen geschenkten Stück Land errichten ließ. Die Kartause von Serra San Bruno ist das erste Kloster in Italien und das zweite in Europa nach dem im französischen Grenoble.
Die von jahrhundertealten Nadelbäumen, Riesenbuchen, Eichen und himmelhohen Kastanienbäumen umgebene Kartause wurde durch das Erdbeben von 1783 fast vollständig zerstört, jedoch zwischen Ende des neunzehnten und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts im neugotischen Stil wieder aufgebaut.
Die Bauarbeiten begannen sofort und wurden zügig fortgesetzt. Der Hauptteil musste vor Beginn des Winters abgeschlossen sein. Die Zellen für die Einsiedler wurden um eine Quelle herum gebaut und müssen den Hütten der Hirten und Holzfäller geähnelt haben. Die Kirche war der einzige Steinbau, eine unabdingbare Voraussetzung für ihre Weihe, die am 2. September 1085 stattfand. Heute gibt es an der Stelle, an der sich einst die Zellen der ersten Kartäusermönche befunden haben sollen, eine Kapelle mit dem Namen „Cappella di San Bruno“ und eine weitere, der Madonna geweihte Kapelle namens „Madonna di Casalibus“.
Die Bewohner der Kartause lebten völlig abgeschieden von der Welt, in einem rechtlich unantastbaren Rückzugsgebiet, das nur den äußeren Rahmen einer Existenz bildete, die das Wesentliche gänzlich anderswo verortete. In den sechs Jahren, in denen er in der Großen Kartause lebte und ihre kleine Gemeinschaft leitete, legte Bruno den Grundstein für das einsame Klosterleben als Kartäuser und somit für die erste Wiege des gesamten Ordens.
Von der ursprünglichen Anlage sind die Reste der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert mit viereckigem Grundriss und zylindrischen Ecktürmen, der untere Teil der dorischen Fassade, ein Teil des rechteckigen Kreuzgangs aus dem 17. Jahrhundert mit einem zentralen Brunnen, die Renaissancefassade der Kirche und der alte Kartäuserfriedhof erhalten geblieben. Wie auch einzelne kostbare Kunstwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert: Im Baldachin über dem Hochaltar der Kirche befindet sich eine silberne Reliquienbüste des heiligen Bruno, ein Werk aus dem Jahr 1520; zudem eine Leinwand mit der Darstellung des heiligen Franz von Paola.
Heute leben nur noch wenige Brüder im Kartäuserkloster, der Zugang ist streng untersagt und es ist nicht einmal möglich, die imposante Bibliothek im Inneren zu besichtigen. Sie können nur das kürzlich eröffnete Museo della Certosa besuchen, das die bedeutendsten Kunstwerke der Kartause sammelt. Das Museum befindet sich innerhalb des klösterlichen Geländes und ist über einen unabhängigen, für alle zugänglichen Eingang erreichbar.
Wenige hundert Meter entfernt befindet sich die Kirche, in der der Heilige Bruno 1101 verstarb. Am Fuße einer breiten Treppe befindet sich die Grotte, in die sich der Gründer des Kartäuserordens zum Beten und Schlafen zurückzog, und der Teich mit der Statue des betenden Heiligen in der Mitte. Die Überlieferung besagt, dass die sterblichen Überreste des Mönchs hier gefunden wurden und die Quelle, die den Teich speist, zu sprudeln begann, als diese mit der Absicht ans Licht gebracht wurden, sie zu begraben.

 
Serra San Bruno
 
Gastronomie

Serra San Bruno hat eine starke gastronomische Tradition. Sie umfasst schmackhafte Vorspeise wie „Pasta alla serrese“, Hauptgänge aus Lamm- oder Schweinefleisch an unzähligen verschiedenen Sorten gebratener oder eingelegter Pilze und typische Desserts wie „Gli 'nzulli“, die aus einem einfachen Teig aus Wasser und Mehl zubereitet werden, in den geröstete Mandeln gemischt werden, und die nach dem Backen herrlich duften und einfach unwiderstehlich sind.

 


 


Adresse Piazza Carmelo Tucci, 1
  89822 Serra San Bruno (VV)
Telefonnummer 0963 7794
Fax 0963 70518
Webseite http://www.comune.serrasanbruno.vv.it
 

 

Im Wohngebiet gibt es viele Paläste und Häuser mit Beweisstücke einer noch lebendigen antiken Tradition, wie es die hervorragende Portale aus verarbeitetem Granit, die Steinbalkone und die schmiedeeiserne Loggien, der lokalen Handwerker, bewiesen ist.

Im südlichen Außenbezirk der Stadt, in einem Wald, erhebt sich die Kartause, die von Bruno von Köln, im 11. Jahrhundert, gegründet wurde. Die Kartause, die zwischen Nadelbäumen, Riesenbuchen, große Eichen- und Kastanienbäumen vertieft ist, wurde durch einen Erdbeben in 1783 fast völlig zerstört und, zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, im Neugotikstil wieder erbaut. Vom ursprünglichem Baukomplex bleiben Reste der Stadtmauern, mit quadratischem Grundriss und runde Ecktürme aus dem 16. Jahrhundert, der untere Teil der Fassade aus dorischer Ordnung, Teil des rechteckigem Kreuzgangs aus dem 17. Jahrhundert, mit einem Brunnen in der Mitte, die Renaissance-Fassade der Kirche und der alte Friedhof der Kartäuser zurück. Es werden einige wertvolle Kunstwerke aus den 17. und 18. Jahrhunderten aufbewahrt, u. z. im Baldachin, über dem Altar, befindet sich ein silbernes Büstenreliquiar des Heiligen Bruno, Kunstwerk aus dem Jahre 1520 und ein Gemälde des Heiligen Franz von Paola. Zurzeit leben in der Kartause einige Mönche, daher ist der Eintritt völlig verboten und sogar die beeindruckende Bibliothek kann nicht besichtigt werden. Man kann nur das, kürzlich eröffnete, Museum der Kartause besuchen, wo sich die bedeutendsten Kunstwerke der Kartause befinden. Das Museum befindet sich im Umfang der Kartause, es hat einen unabhängigen und für alle zugänglichen Eintritt. Nur wenige Meter entfernt befindet sich die Kirche, wo der Heilige Bruno, im Jahre 1101, starb. An der Basis eines weiten Treppenhauses, befinden sich die Grotte, wo sich der Gründer der Kartäuser zum Beten und Schlafen zurückzog und ein kleiner See, mit einer Statue des betenden Heiligen. Der Tradition nach, befanden sich hier die sterblichen Überreste des Mönches und als sie zum Übertragen, ausgegraben wurden, sprudelte die Quelle des Sees hervor. Es gibt auch andere wichtige Kirchen in Serra, architektonische Juwelstücke, wie die Hauptkirche San Biagio, aus dem Jahre 1795, die eine hohe und elegante barocke Fassade zeigt, Arbeit der begabten Hände der Steinmetze aus Serra. Sehenswert sind außerdem die Kirche dell’Addolorata, die sich in Korso Umberto I befindet, mit einer eleganten barocken Granitfassade, aus dem Jahre 1721 und im Wohngebiet die Kirche San Giovanni. Hier werden wichtige Kunstwerke aufbewahrt, wie eine barocke hölzerne Kanzel, Marmorwerke, Bronzen und Gemälde, die aus dem antiken Kloster stammen.

Das Museum der Kartause ist ohne Zweifel eine Besichtigung wert; es wurde in 1994 eröffnet und die Ausstellung schließt Dokumente und Werke ein, die aus dem Komplex stammen. Wenige Meter entfernt, befindet sich die Kirche, wo San Bruno im Jahre 1101 starb. An der Basis eines weiten Treppenhauses, befinden sich die Grotte, wo sich der Gründer der Kartäuser zum Beten und Schlafen zurückzog und ein kleiner See, mit einer Statue des betenden Heiligen. Der Tradition nach, befanden sich hier die sterblichen Überreste des Mönches und als sie zum Übertragen, ausgegraben wurden, sprudelte die Quelle des Sees hervor.



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